Ich könnte sagen: Das war schon immer mein Weg. Aber wie das mit Wegen so ist — irgendwann formiert sich der Weg und wird zum eigentlichen Weg.
Auf meinem Lebensweg habe ich zahlreiche schamanische und druidische Ausbildungen durchlaufen, dazu verschiedene Ausbildungen in Energieheilweisen und eine große Heilpraktiker-Ausbildung — um mehr über mich als Mensch zu verstehen. Und irgendwann kam der Punkt, an dem ich erkannte: All diese Traditionen widersprechen sich. Schaut man genau hin und geht in die Tiefe, widersprechen sie sich meist sogar in sich selbst. Das kann eigentlich nicht sein — denn NaturSpiritualität bezieht sich auf die Welt, in der wir leben, als Ganzes. Nicht auf regionale Teilaspekte.
Die Grundsatzentscheidung
Das führte mich zu einer Grundsatzentscheidung: Höre ich mit diesem widersprüchlichen Weg auf? Oder ziehe ich das Thema für mich gerade — so, dass eine durchgängige rote Linie erkennbar ist, alles synergetisch zueinander steht, aufeinander aufbaut und sich in nichts widerspricht?
Bevor ich diese Entscheidung treffen konnte, musste ich eines sicherstellen: dass ich mich dabei nicht in eigenen Kopfkonzepten, Wunschvorstellungen und Theorien verlaufe — wie es wohl vielen naturspirituellen Traditionen im Laufe der Zeit ergangen ist. Ich halte ihnen allen zugute, dass sie im Einklang mit der realen Natur und Schöpfung begonnen haben. Aber viele ihrer Konzepte haben sich weit von ihr entfernt.
Der oberste Prüfstein
Auf die Frage, wie ich verhindere, mich zu verlaufen, gab es nur eine schlüssige Antwort: die Natur und Schöpfung selbst als oberste Orientierungslinie, als oberstes Sortierkriterium, als obersten Prüfstein zu nehmen.
Also habe ich alles, was ich bis dahin gelernt hatte, ausnahmslos auf diesen Prüfstein gelegt und aussortiert: Gibt es eine echte, klare Referenz zur realen Natur und Schöpfung — oder nicht? Diese Arbeit zog sich über Jahre. Und aus ihr entstand, ungeplant, das Buch „Der Neue Abendländische Schamanismus“.
Vom Neuen Abendländischen Schamanismus zu NaturSpiritualität Pur
Nach dem Buch begannen Seminare, Themenworkshops, Ausbildungen — denn hier geht es um ein Weltbild und einen Lebensweg als Ganzes, nicht um etwas für die Freizeit. Dabei wurde schnell klar: Die noch schamanisch-druidisch geprägte Sichtweise greift zu kurz. Wir leben in einem anderen Kontext als unsere naturspirituellen Vorfahren und können einen alten Kontext nicht einfach hierher übertragen. Also kamen Themen hinzu, der Themenkreis wuchs — bis die Überschrift nicht mehr stimmig war und daraus die Zeitgemäße NaturSpiritualität wurde, mit dem Neuen Abendländischen Schamanismus als ihrer Wurzel.
Und die Entwicklung ging weiter: noch tiefer, noch vollständiger hinein in das Verständnis, was wir als Mensch — als Teil der Natur und Schöpfung — tatsächlich sind. Bis auch diese Überschrift nicht mehr passte. Heute heißt meine Arbeit: NaturSpiritualität Pur — rein und unverfälscht.
Worum es wirklich geht
Pur, rein und unverfälscht heißt: Zu allem, in jeder Tiefe, gibt es eine klare Referenz zur echten, realen Natur und Schöpfung. Interpretationen bleiben beiseite. Oft heißt es, es gebe nur individuelle Wahrheiten. Ich sage: Es gibt die eine pure, reine, unverfälschte Natur und Schöpfung — und daneben viele individuelle Interpretationen, wenn man nicht aufpasst. Genau die gilt es loszulassen: die Natur nicht zu interpretieren, sondern sie zu uns sprechen zu lassen, hinzuhören und das ins Leben zu integrieren. Verstehen statt Glauben. Nur so kommen wir wieder in Einklang — als untrennbarer Teil der Natur und Schöpfung.
Darin sehe ich meine Lebensaufgabe. Und vielleicht inspiriert dich das, selbst darüber nachzudenken: Geht es um Kunstkonzepte und Wunschvorstellungen — oder darum, wieder in Einklang mit der einen realen Natur und Schöpfung zu kommen?
„Nur das Echte zählt, lebe es wild und frei, in Liebe und Achtsamkeit — und lerne es zu behaupten!"
Norbert Paul ist Urheber der Zeitgemäßen NaturSpiritualität nach dem Neuen Abendländischen Schamanismus —
sechs eigene Bücher, ein eigenes Lehrsystem, Jahrzehnte gelebter Praxis.
Post von Norbert
Du weißt jetzt, was dahintersteht. Ob ein Angebot dazu passt, prüfst du selbst — mit der Checkliste „Echt oder Gedöns?“. Dazu einmal im Monat das Aktuelle von Norbert.
Fast geschafft!
Schau in dein Postfach und bestätige deine E-Mail-Adresse — dann ist die Checkliste sofort auf dem Weg, und die Post von Norbert folgt.